10 Tipps gegen Nasenbluten

Es kennt wahrscheinlich jeder, aber es gibt verschiedene Arten von Nasenbluten. Zum einen wäre da die kleine Blutspur im Taschentuch, z. B. bei einem grippalen Infekt, zum anderen können die Blutmengen, die aus der Nase kommen, aber auch deutlich größer sein. Manchmal spritzt das Blut förmlich aus der Nase. Aber wie kann man die Gefahr, Nasenbluten zu bekommen, auf ein Minimum verringern?

Die 10 besten Tipps gegen Nasenbluten

  1. Nicht zu heftig die Nase putzen und auf das Nasenbohren verzichten.
  2. Ganz wichtig ist es, das Raumklima stets feucht zu halten. Denn bei zu trockener Luft besteht das Risiko, dass die Nasenschleimhaut austrocknet und dann anfälliger für Nasenbluten wird. Hier kann auch eine pflegende Nasensalbe aus der Apotheke helfen, um die Nasenschleimhaut feucht und geschmeidig zu halten.
  3. Etwa einmal im Monat eine Nasenspülung mit einer Meersalzlösung durchführen. Das ist nicht sehr angenehm, hilft aber, die alten Verkrustungen zu lösen und die Nase ein wenig abzuhärten.
  4. Weitgehend auf Medikamente, die Aspirin enthalten, verzichten. Da Aspirin das Blut verdünnt, begünstigt es natürlich das Nasenbluten.
  5. Auf den Blutdruck achten, da oft ein zu hoher Blutdruck die feinen Äderchen in der Nase zum Platzen bringt und so ein sehr starkes Nasenbluten die Folge ist.
  6. Auf eine gesunde Ernährung achten, mit viel Obst und Gemüse, das den Tagesbedarf an Vitaminen und Spurenelementen decken und so einem zu hohen Blutdruck vorbeugt. Auf Weißmehlprodukte und zuckerhaltige Lebensmittel, die den Blutdruck eher noch steigern, sollte man weitgehend verzichten.
  7. Wenn das Nasenbluten in häufigen, regelmäßigen Abständen auftritt und eine andere Erkrankung ausgeschlossen werden kann, könnte es sein, dass man zu dünne Adern in der Nase hat. Um dann das Nasenbluten weitgehend zu stoppen, sollte man sich diese dünnen Äderchen von einem HNO-Arzt veröden lassen. Das dauert nicht lange und tut auch nicht weh.
  8. Lassen sie einen Allergietest durchführen. Manchmal kann auch eine versteckte Allergie hinter häufigem Nasenbluten stecken.
  9. Nach Möglichkeit auf schleimhautreizende Chemikalien verzichten.
  10. Wenn alles nicht hilft, lassen sie sich unbedingt von einem Arzt gründlich untersuchen, denn in einigen Fällen kann ein häufiges Nasenbluten auch ein Anzeichen für eine schlimmere Krankheit sein. Bei solchen Krankheiten, bei denen Nasenbluten ein Anzeichen sein kann, könnte es sich beispielsweise um eine Bluter-Krankheit (Hämophilie), Blutkrebs (Leukämie) oder einen Tumor in der Nase handeln.

Was tun, wenn die Nase doch mal blutet?

Wenn man doch einmal Nasenbluten hat, gibt es ein paar Tipps um es schnell zu stoppen.

  • Hinsetzen und den Kopf nach vorne beugen, damit das Blut nicht in den Rachen fließt.
  • Falls doch Blut nach hinten fließt, dieses nicht schlucken, sondern ausspucken.
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